Adventskalender zum 21. Dezember: O komm, o komm, du Morgenstern

Eine durchwachte Nacht. Warum genau konnte man doch gleich nicht schlafen? Manchmal weiß man es nicht so genau. Hat nur erlebt, dass die Nacht nicht vergehen wollte und dass Stunde um Stunde eben nicht im Schlaf, sondern mit Wachsein verbracht wurden. Wie gut, wenn diese Nacht dann endet! Und man klammert sich an jeden Lichtfunken, der ein Ende der Nacht ankündigt und den neuen Tag bringt.

So stelle ich mir das Bild vor, das dem Adventslied „O komm, o komm, du Morgenstern“ zugrunde liegt. Endlich, endlich! Das lange Warten hat ein Ende: Der Tag kommt! Und ein Wunsch erwächst daraus: „Vertreib das Dunkel unsrer Nacht durch deines klaren Lichtes Pracht.“

Das ist ja so, dass es dunkle Zeiten im Leben gibt, die offenbar nicht enden wollen. Dann ist es gut, eine Idee zu haben, woher denn Hilfe und Licht kommen können. Weihnachten erzählt davon: Der Stern von Bethlehem war ein Licht und wurde zum Wegweiser für viele. Ich bin dankbar, dass es dieses Licht gibt. Auch in langen Nächten.

(EG 19,1 – Otmar Schulz)
Detlef Albrecht

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