An diesem Sonntag in St. Andreas

Einladung zum Nachdenken und Feiern im Gottesdienst …

In den Gottesdiensten im November denken wir traditionell über Frieden und Krieg nach, über Wege zur Umkehr und wir denken an unsere Verstorbenen. Am kommenden Sonntag, am 7. November steht ein Psalm im Mittelpunkt: Im Psalm 85 bittet jemand um Gnade. Ich stelle mir die Frage, was mit Gnade gemeint ist und was wir meinen, wenn wir in Deutschland von Gnade sprechen. Der Autor Max Czollek hat Interessantes zur Integration jüdischen Lebens zu sagen; kurz vor dem Jahrestag des Pogrom am 9.11. 1938 nehme ich mir seine Gedanken zu Herzen und lasse mich als Christ anfragen.

Ihr und Euer Axel Kawalla

… und zu Bachs „Orgelmesse“ mit Kantor Bernhard Römer

Ehrfurchtsvoll bezeichnete der Arzt, Theologe und Musikwissenschaftler, Albert Schweitzer, Bachs „Dritten Teil der Clavier-Übung“ als „Orgelmesse“. Andreasorganist Bernhard Römer charakterisiert das Werk als „Olymp“ im Orgelschaffen Johann Sebastian Bachs und widmet sich diesem Zyklus am Sonntag, 7. November um 17 Uhr. Er gilt als Höhepunkt in der Geschichte der Orgelkomposition gilt und ermöglicht einen tiefen Einblick in die theologische Weltsicht Bachs und ihrer musikalischen Umsetzung. Umrahmt von Präludium und Fuge in Es-Dur hat Bach darin die lutherische „Missa brevis“ (Kyrie und Gloria) sowie Choräle Martin Luthers zu den 10 Geboten, Glaubensbekenntnis, Vaterunser, Taufe, Beichte und Abendmahl vertont. Die Choralbearbeitungen sind hochkomplexe Kunstwerke, die eine symbolische Ebene enthalten, voller rhetorischer Figuren und theologischer Bezüge.
Der Eintritt zu dem gut einstündigen Konzert an der Beckerath-Orgel in der Andreaskirche ist frei, Spenden sind willkommen. Es gilt die 2G-Regel. Dadurch entfallen Abstandsregeln und Maskenpflicht im Kirchenraum.

 

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