Gesungenes Gotteslob in St. Andreas – Gottesdienst am 02. Mai um 11 Uhr

Kantate – Singt! Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder! Dieser Aufforderung zum Jubel über die Erneuerung der Schöpfung folgen wir im Gottesdienst am kommenden Sonntag in St. Andreas. Allerdings ist der Gemeinde das Singen in Pandemie-Zeiten wegen des Infektionsschutzes noch immer untersagt. Das ist schmerzlich, besonders an dem Sonntag des Kirchenjahres, an dem die Musik im Mittelpunkt steht: „Mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen!“

Und trotz mancher Rückschläge, Ungereimtheiten und des Andauerns der Pandemie mit all ihren Beschwerlichkeiten und Einschränkungen haben wir Grund zur Dankbarkeit. Wir sind deshalb froh, dass die Aufgabe des gesungenen Gotteslobs stellvertretend für uns alle die Sopranistin Andrea Schäl mit der Kantate „Ew’ge Quelle, milder Strom“ von Georg Philipp Telemann übernimmt, in der die Güte Gottes gelobt und besungen wird.

Telemanns Kantatensammlung „Der harmonische Gottesdienst“ entstand in Hamburg, seiner wichtigsten Lebensstation. Dort wirkte der Komponist ab 1721 an den fünf großen evangelisch-lutherischen Stadtkirchen, für die er wöchentlich zwei Kantaten und eine Passion im Jahr schuf.

Walter Buttkus übernimmt den Flötenpart in der Kantate und ist in zwei Sätzen einer Händelschen Flötensonate zu hören, die noch besser als Konzert für Orgel und Orchester bekannt sind. Martin Fritz spielt Cello, Andreaskantor Bernhard Römer begleitet am Mietke-Cembalo.

In diesem Gottesdienst am 2. Mai um 11 Uhr predigt Superintendent Mirko Peisert über das Wochenlied „Du meine Seele, singe“ von Paul Gerhardt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Den Bestimmungen während der Covid-19-Pandemie folgend werden die Besucherinnen und Besucher jedoch um die Angabe ihrer Kontaktdaten gebeten. Es besteht vor, während und nach dem Gottesdienst die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

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