Gottesdienst am 7. Februar 2021

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GOTTESDIENST

am Sonntag Sexagesimäe, 07.02.2021,
aus St. Andreas Hildesheim

„Auf dem guten Land sind die, die das Wort hören“ –
Ein Vokaloktett singt Werke von Schütz, Franck und Reger
Eva Tiecke, Sylvia Glüer | Sopran Chris Dobler, Marianne Schur | Alt
Albrecht Szymanowksi, Volker Kretschmer | Tenor
Andreas Lege, Christian Scholl | Bass
Leitung und Orgel: Kantor Bernhard Römer
Predigt: Pastor Detlef Albrecht

MUSIK ZUM EINGANG

JAN PIETERSZOON SWEELINCK (1562–1621)
Fantasia chromatica

BEGRÜSSUNG, HINFÜHRUNG UND VOTUM

PSALMMOTETTE

HEINRICH SCHÜTZ (1585–1672)
Wohl denen, die ohne Tadel leben SWV 482
Motette aus: Des Königs und Propheten Davids 119. Psalm in 11 Stücken (Opus ultimum) zu acht Stimmen in zwei Chören SWV 482 (1671)

Wohl denen, die ohne Tadel leben, die im Gesetze des Herren wandeln! Wohl denen, die seine Zeugnis halten, die ihn von ganzem Herzen suchen! Denn welche auf seinen Wegen wandeln, die tun kein Unrecht. Du hast geboten, fleißig zu halten deine Befehl. O dass mein Leben deine Rechte mit ganzem Ernst hielte! Wenn ich schaue alleine auf deine Gebot, so werde ich nicht zuschanden. Ich danke dir von rechtem Herzen, dass du mich lehrest die Rechte deiner Gerechtigkeit. Deine Rechte will ich halten; verlass mich nimmermehr! Wie wird ein Jüngling seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält nach deinen Worten. Ich suche dich von ganzem Herzen; lass mich nicht fehlen deiner Gebot! Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, auf dass ich nicht wider dich sündige. Gelobet sei der Herr! Lehre mich deine Rechte! Ich will mit meinen Lippen erzählen alle Rechte deines Mundes. Ich freue mich des Weges deiner Zeugnis als über allerlei Reichtum. Ich rede, was du befohlen hast, und schaue auf deine Wege. Ich habe Lust zu deiner Rechten und vergesse dein Wort nicht.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und auch dem Heiligen Geiste, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen.

KYRIE (Herr, erbarme dich)

GLORIA (Ehre sei Gott in der Höhe)

JOHANN CRÜGER (1598–1662)
Allein Gott in der Höh sei Ehr
Choralsatz zu vier Stimmen

  1. Allein Gott in der Höh sei Ehr und Dank für seine Gnade, darum dass nun und nimmermehr uns rühren kann kein Schade. Ein Wohlgefalln Gott an uns hat; nun ist groß Fried ohn Unterlass, all Fehd hat nun ein Ende.

TAGESGEBET

EPISTEL

LIED DES TAGES

HEINRICH SCHÜTZ (1585–1672)
Herr, für dein Wort sei hochgepreist
Choralsatz zu vier Stimmen

  1. Herr, für dein Wort sei hoch gepreist; lass uns dabei verbleiben und gib uns deinen Heilgen Geist,
    dass wir dem Worte glauben, dasselb annehmen jederzeit mit Sanftmut, Ehre, Lieb und Freud als Gottes, nicht der Menschen.
  2. Öffn uns die Ohren und das Herz, dass wir das Wort recht fassen, in Lieb und Leid, in Freud und Schmerz es aus der Acht nicht lassen; dass wir nicht Hörer nur allein des Wortes, sondern Täter sein, Frucht hundertfältig bringen.
  3. Dein Wort, o Herr, lass allweg sein die Leuchte unsern Füßen; erhalt es bei uns klar und rein;
    hilf, dass wir draus genießen Kraft, Rat und Trost in aller Not, dass wir im Leben und im Tod
    beständig darauf trauen.

EVANGELIUM, dabei

MELCHIOR FRANCK (1579–1639)
Das aber auf dem guten Land sind, die das Wort hören
Evangelienmotette zu vier Stimmen

Das aber auf dem guten Land sind, die das Wort hören und bewahren in einem feinen guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.

GLAUBENSBEKENNTNIS 

LIED

HEINRICH SCHÜTZ (1585–1672)
Wohl denen, die da wandeln
Choralsatz zu vier Stimmen

  1. Wohl denen, die da wandeln vor Gott in Heiligkeit, nach seinem Worte handeln und leben allezeit. Die recht von Herzen suchen Gott und seiner Weisung folgen, sind stets bei ihm in Gnad.
  2. Von Herzensgrund ich spreche: Dir sei Dank allezeit, weil du mich lehrst die Rechte deiner Gerechtigkeit. Die Gnad auch ferner mir gewähr,
    zu halten dein Gebote; verlass mich nimmermehr.
  3. Mein Herz hängt treu und feste an dem, was dein Wort lehrt. Herr, tu bei mir das Beste, sonst ich zuschanden werd. Wenn du mich leitest, treuer Gott, so kann ich richtig gehen den Weg deiner Gebot.
  4. Dein Wort, Herr, nicht vergehet, es bleibet ewiglich, so weit der Himmel gehet, der stets beweget sich. Dein Wahrheit bleibt zu aller Zeit
    gleichwie der Grund der Erde durch deine Hand bereit′.

PREDIGT 

PSALMMOTETTE

MAX REGER (1873–1916)
Dein Wort, o Herr, wohnt weit und ewig im Himmel
Responsorium zu vier Stimmen

Dein Wort, o Herr, wohnt weit und ewig im Himmel. Dein Wort ist eine Leuchte meinem Fuß und ein Licht meinem Weg. Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnet. Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist.

FÜRBITTENGEBET und VATER UNSER

SEGEN

MUSIK ZUM AUSGANG

PSALMMOTETTE

HEINRICH SCHÜTZ (1585–1672)
Wohl denen, die ohne Tadel leben
Wiederholung der Psalmmotette SWV 482

 

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