Informationen zum Konfirmandenunterricht

Unsere Ziele

Die Innenstadtgemeinden führen seit 2009 den Konfirmandenunterricht gemeinsam in einem modifizierten, ca. 1 1/2jährigen Wegstreckenmodell durch (Beschluss der Kirchenvorstände Anfang 2008). Der gemeinsame Unterricht, geleitet von zwei Pastoren mit regelmäßiger Einbindung von Jugendlichen (KUMAs = KonfirmandenUnterrichtsMitArbeitende) hat sich bewährt. Wesentliche Erfahrungen sollen in das neue Modell übergehen. Das neue Block-Modell will besonders folgende Punkte verbessern:

  • Verdichtung des Gruppenerlebnisses und Schaffung ganzheitlicher Lernerfahrungen durch zweitägige Lernphasen mit gemeinsamen Mahlzeiten, Andachten, Spielen und erlebnispädagogischen Einheiten
  •  Vermeidung der Arbeitsverdichtung für die Konfirmanden/innen. Der Konfirmandenunterricht nach schon langen Unterrichtstagen in der Schule ist auf wenig Freitage innerhalb eines Jahres beschränkt. Mit Samstagsterminen haben wir schon bisher gute Erfahrungen gemacht.
  • Vermeidung von Arbeitsverdichtung für die Pastoren wie die KUMAs. Im bisherigen Modell kam es für ein halbes Jahr zum Nebeneinander der Konfirmandenjahrgänge. Dadurch kam es zu einer Ballung von Mittwochstreffs und zwei Freizeiten in der ersten Hälfte des Jahres
  • Übersichtlichkeit der Termine
  • In der unterrichtsfreien Zeit entstehen größere Spielräume für die thematische Vorbereitung mit den KUMAs und ihre Weiterbildung (z.B. Wochenendfreizeit für KUMAs)

Eckpunkte

  • Wie bisher: Leitung durch 2 Pastoren
  • Blockmodell: 12 Monate / 84 Std. (zum Vergleich: Vorgabe der Landeskirche: min. 12 Monate, 70 Std.)
  • 6 Wochenenden (ohne Übernachtung) (Anteil am Unterricht: je 8 Std. = 48 Std.):
    Freitag, 16.00-19.00 Uhr mit Abendbrot und Andacht
    Samstag, 10.00-18.00 Uhr mit Mittagessen und Andacht
    – fester Anteil an erlebnispädagogischen Elementen
    – fester Anteil an Spiel-Elementen
    – Andachten als wesentlicher Bestandteil, auf Themen abgestimmt und mit vielfältigen Formen = begleitender spiritueller Lernweg
  • 2 Freizeiten (wie bisher):
    – Wochenendfreizeit zu Beginn (12 Std.)
    – Fünftägige Freizeit zum Ende der Konfirmandenzeit (24 Std.), auch hier Andachten als wichtiger Bestandteil, auf Themen abgestimmt und mit vielfältigen Formen = begleitender spiritueller Lernweg
  • 2 Praktika:
    – Pflichtpraktikum KirchenCafé (= Kontakt zur Gemeinde)
    – Sozialpraktikum (Kindergarten, Arbeit mit Kindern, Seniorenheim, Friedhof) oder Mitwirkung beim Krippenspiel
  •  12 Gottesdienstbesuche
  •  Lernstoff: Vaterunser, Psalm 23, Glaubensbekenntnis, 10 Gebote, Lied mit 3 Strophen