Wir müssen reden …

Dialogangebot des Kirchenkreises zum Thema Corona

Die Grundidee:
Wir brauchen wieder den offenen Austausch gegensätzlicher Ansichten in einem echten Zwiegespräch.  Denn das Virus befällt nicht nur Menschen, es infiziert auch das gesellschaftliche Klima. Corona vergiftet unser Miteinander. Dagegen hilft zuhören und reden.  Wir starten deshalb eine Gesprächs-Börse, über die Menschen mit unterschiedlichen Positionen in Stadt und Landkreis Hildesheim in Verbindung kommen können.

Wie funktioniert‘s?
Schicken Sie eine E-Mail an wir.muessen.reden@posteo.de. Sie erhalten anschließend drei Fragen zur aktuellen Corona-Situation. Je nach Ihren Antworten vermitteln wir Ihnen einen Kontakt mit anderer Position. Sie entscheiden, wie Sie ins Gespräch kommen möchten, ob Sie lieber telefonieren, chatten oder einen gemeinsamen Spaziergang machen.

Superintendent Mirko Peisert sagt:
Wir müssen aus den gegenseitigen Abstempelungen, den Verurteilungen und dem Schubladendenken herauskommen. Wir sind doch mehr als „Impfgegner“ oder „Impfbefürworter“. Wir müssen auf das schauen, was den einzelnen umtreibt. Wir möchten mit unserer Dialogplattform das Vertrauen in unserer Gesellschaft stärken.

Aus meiner Sicht geht es weniger darum, das Gegenüber mit den eigenen Argumenten zu überzeugen, sondern vielmehr darum die Situation und die Argumente des anderen wahrzunehmen.

Das gegenseitige Zuhören sollte im Mittelpunkt stehen.

Wir laden Sie ein, in den Gesprächen nach dem Verbindenden zu suchen und Gemeinsames zu entdecken.

Eine Initiative des Ev.-luth. Kirchenkreises Hildesheim-Sarstedt; www.kk-hs.de

 

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