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Epiphanias

Weihnachtshistorie von Schütz in St. Andreas

Für den zutiefst gläubigen Dresdener Hofkapellmeister Heinrich Schütz müssen die magischen Sätze der Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas von zentraler Bedeutung gewesen sein. Denn obwohl der 75-Jährige schon längst im Ruhestand war, komponierte er die Weihnachtsgeschichte 1660 für den Gottesdienst des Dresdener Kurfürsten. Sie ging sogar in Druck, gilt als das meisterlichste Weihnachtswerk vor Johann Sebastian Bach und erweckt bis heute bei seinen Hörern Erstaunen, Begeisterung und Ergriffenheit.

Im Rahmen einer Wandelandacht am heutigen Dreikönigstag, 6. Januar, sind daraus unter der Leitung von Andreaskantor Bernhard Römer Ausschnitte zu hören. Er hat acht Sängerinnen und Sänger seiner Kantorei und die Instrumentalistinnen Ulla Bundies, Eva Politt (Violine und Viola) sowie Cordula Cordes (Gambe) um sich geschart. An der Truhenorgel begleitet Guido Mürmann. Die Andacht beginnt um 18 Uhr am geöffneten Westportal der Kirche, führt in die geheizte Taufkapelle, wo die Aufführung stattfindet und Pastor Dr. Janis Berzins eine Ansprache hält, und endet an der im Chorumgang der Kirche aufgestellten Krippe mit dem Bach-Choral „Ich steh an deiner Krippen hier“ aus dem „Weihnachtsoratorium“. Der Eintritt ist frei.

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