Die Grabplatte für den 1625 verstorbenen Hans Wildefüer zeigt unten das Wappen der bedeutenden Hildesheimer Familie und darüber folgende Inschrift:
„ANNO 1625 am 12 MAII Jst
Hansz Wildefur im hern sehlig
Entschaffen Seines alters 38 iahr
Dem der aller welt Richter Jesus
Christus an gennem grossen tage
Neben allen ausserwelte[n ei]ne fröli
aufferstehung zum ewigen leben
verliehe Amen“
Wie Henni Arneken berichtet, von dessen Epitaph sich in St. Andreas das Hauptbild erhalten hat, amtierte Hans Wildefüer im Jahr 1593 als einer der zwei Riedemeister der Stadt Hildesheim (Arnecke 1912, S. 218). Als solcher war er für die Aufsicht der „Wege und Stege, Jagden und Fischereyen ausser der Stadt, und derselben Gräntzen und Gerechtigkeit; auf Höltzungen, Wälder und Forsten“ zuständig (Lauenstein 1740, S. 129).
Christian Scholl