Das Andreas-Taufbecken als Prototyp

Die Bedeutung des Andreas-Taufbecken zeigt sich vor allem darin, dass es reiche Nachfolge gefunden hat. Allein in Hildesheim gibt es zwei weitere Beispiele, in denen die Grundform sowie das Bildprogramm mit den 12 Relieffeldern aufgegriffen wird. Aber auch über Hildesheim hinaus hat das Objekt in Niedersachsen gewirkt. Direkte Nachfolgewerke finden sich in: 

St. Jakobi in Peine (1561)

St. Cosmas und Damian in Goslar (1573)

St. Marien in Hessisch Oldendorf (1590)

St. Stephani in Helmstedt (1590)

Katholische Heilig-Kreuz-Kirche in Hildesheim (1592)

St. Martini in Hildesheim (1618) – heute in St. Michael in Hildesheim.

Klara Ehbrecht