Die Taufkapelle von St. Andreas birgt einen der bedeutendsten Glasmalerei-Zyklen der Nachkriegszeit in Niedersachsen. Die zwischen 1965 und 1970 entstandenen drei Fenster wurden vom hannoverschen Künstler Kurt Sohns entworfen, der zahlreiche Kirchenfenster geschaffen hat.
Erste Entwürfe hatte 1965 Hans Gottfried von Stockhausen geliefert, auf den in St. Andreas die Fenster der Kranzkapellen zurückgehen. Doch dann entschied sich die Gemeinde – gegen den Willen des leitenden Architekten Ernst Witt – für Sohns. Die Ausführung erfolgte durch die renommierten Glaswerkstätten August Wagner (Berlin-Neukölln) und Dr. Heinrich Oidtmann (Linnich).
Das übergreifende theologische Konzept für das Bildprogramm wurde vor Ort vom Hildesheimer Andreaspastor Paul Hoeltje entwickelt.